Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Mainz

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F├╝r eine Welt ohne Krieg, Milit├Ąr und Gewalt!

Deutschland f├╝hrt Krieg. Diese grausame Realit├Ąt kann die Bundesregierung immer weniger vertuschen, erst recht nicht seit dem Luftangriff von Kundus.

Entgegen dem Gerede von Aufbauhilfe f├╝r Entwicklung und Demokratie st├╝tzt die Bundeswehr in Afghanistan ein korruptes undemokratisches menschenrechtsverletzendes Regime, das von regionalen Kriegsherren und Drogenh├Ąndlern getragen wird. Nach acht Jahren hat sich der Krieg ausgeweitet, und es sollen sogar noch mehr Soldaten und Soldatinnen entsandt werden. Die westlichen Truppen werden immer mehr als todbringende Besatzungstruppe wahrgenommen. Gerade weil die Bundeswehr in Afghanistan Krieg f├╝hrt, hat sich die Wahrscheinlichkeit terroristischer Anschl├Ąge in Deutschland erh├Âht.

Tats├Ąchlich geht es der NATO um Pr├Ąsenz im rohstoffreichen Zentralasien zur Durchsetzung energiepolitischer und strategischer Interessen. Die Fortsetzung des Kriegs in Afghanistan bringt immer mehr Tote, aber weder Frieden noch Demokratie.

Bundeswehr raus aus Afghanistan!

Zivile Konfliktl├Âsung unter Ber├╝cksichtigung der Friedenspl├Ąne, die die Friedensbewegung bereits erarbeitet hat.

Jahr f├╝r Jahr wird mit gigantischen Betr├Ągen weltweit und in Deutschland Krieg finanziert. R├╝stungskonzerne verdienen Milliardenbetr├Ąge mit Massenmord. Schon ein Bruchteil dieser ungeheuren Summen k├Ânnte wesentlich dazu beitragen, Armut zu beseitigen und Sch├Ąden durch Klimawandel zu begrenzen.

Stattdessen sorgt die milit├Ąrisch durchgesetzte Politik der westlichen Staaten daf├╝r, dass sowohl weltweit als auch innerhalb der einzelnen L├Ąnder die Reichen immer reicher und die Armen immer ├Ąrmer werden.

Armutsbeseitigung statt Krieg!

Der Bundeswehr nutzt Massenarbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit vieler Jugendlicher zur Rekrutierung, Sie wirbt aggressiv und penetrant in Fu├čg├Ąngerzonen, Schulen und Arbeitsagenturen sowie bei Jugendfestivals und Berufsausbildungsmessen. Gleichzeitig h├Ąlt auch die neue Regierungskoalition verbissen am Zwang zum Kriegsdienst fest. Totale Kriegsdienstverweigerer werden in Bundeswehrarrest gefangen gehalten und strafrechtlich verfolgt.

Schluss mit Rekrutierung durch Armut und Zwang!

Die Verherrlichung von Krieg und Militarismus wird immer offensiver betrieben: mit ├Âffentlichen Gel├Âbnissen, mit neuen Orden, mit dem sch├Ąndlichen "Ehrenmal" in Berlin.

Keine Propaganda f├╝r Massenmord!

Mit der Verlegung des europ├Ąischen Hauptquartiers der US-Armee nach Wiesbaden entsteht eine milit├Ąrische Anlage als Hochsicherheitstrakt mit permanenten Kontrollen durch bewaffnete GIs. Wiesbaden wird noch mehr zur "Milit├Ąrdrehscheibe" und in grundgesetzwidrige Angriffskriege der USA hineingezogen, die Anschlagsgefahr w├Ąchst. Ganz zu schweigen von Vernichtung von Natur in milit├Ąrischem Sperrgebiet. Von Wiesbaden geht dann noch mehr Krieg aus als bisher.

Abzug des Milit├Ąrs statt Hauptquartier in Wiesbaden!

Krieg ist zu einem nahezu selbstverst├Ąndlichen Mittel der deutschen Au├čenpolitik geworden.

Krieg darf kein Mittel der Politik sein!
Krieg und Gewalt sind keine L├Âsung!
Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit.
Krieg ist organisierter Massenmord.
Krieg schafft die Voraussetzungen f├╝r neue Kriege und neue Gewalt.
Dieser gef├Ąhrlichen Dynamik m├╝ssen wir uns entgegenstellen, indem wir uns f├╝r Abr├╝stung, Entmilitarisierung, gewaltfreie Konfliktl├Âsung und die Beseitigung aller Kriegsursachen einsetzen.

Wir treten ein f├╝r:

  • R├╝ckzug der Bundeswehr aus Afghanistan und allen anderen Auslandseins├Ątzen, Austritt aus der NATO, eine Bundesrepublik ohne Armee

  • Abzug der Besatzungsm├Ąchte aus Irak und Afghanistan;

  • Abschaffung aller Kriegs- und Zwangsdienste, Ende der Verfolgung von Kriegsdienstverweigerern in aller Welt, Asyl f├╝r Kriegsdienstverweigerer;

  • drastische K├╝rzung der R├╝stungsausgaben

  • Beendigung aller Waffenexporte

  • zivile Nutzung von Milit├Ąranlagen und R├╝stungsfabriken (R├╝stungskonversion);

  • Abschaffung von Atomwaffen - z.B. den in B├╝chel (Eifel) stationierten Atomwaffen - und Atomkraftwerken;

  • Abkehr vom ├ľl zugunsten erneuerbarer Energien und einer Lebens- und Produktionsweise, die mit deutlich weniger Energie auskommt; Klimapolitik ist Friedenspolitik!

  • Sicherung und Verteidigung sozialer und politischer Errungenschaften und damit gegen Sozialabbau, ├ťberwachungsstaat und Bundeswehreinsatz im Innern

  • eine gerechte Weltwirtschaftsordnung

Letztes Update: 25.02.2010 23:58
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