Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Mainz

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Nach der Auftaktpressekonferenz der Kampagne erster Auftritt der Gro├čpuppe vor dem Wehrbereichskommando

Werben f├╝rs Sterben?

Die Werbeoffensive der Bundeswehr an Schulen

WORMS

Dienstag, 15. Februar 2011, 18 Uhr

Haus zur M├╝nze,  Gro├čer Saal, Marktplatz 10

MAINZ

Donnerstag, 17. Februar 2011, 19.30 Uhr

DGB-Haus, Kaiserstr. 26-30

Referentin: Jonna Sch├╝rkes,
Informationsstelle Militarisierung (IMI), T├╝bingen

Vortrag im Rahmen der friedenspolitischen Kampagne
Schulfrei f├╝r die Bundes┬şwehr - Friedensbildung statt Militarisierung

zur Landtagswahl in Rheinland Pfalz.

<www.schulfrei-fuer-die-bundeswehr-rlp.de
>

 2010 ist mit der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bildungsministerium von Rheinland-Pfalz und der Bundeswehr erstmals in einem sozialdemokratisch regier┬şten Land eine solche Vereinbarung unterzeichnet worden - ohne ├Âf┬şfentliche Debatte oder B├╝rger┬şbeteiligung.

 Mit dieser Kooperation soll der Zugang der Bundeswehr zu Sch├╝lerInnen weiter verbessert werden - z.B. mit Unterrichtseinheiten und dem Simulationsspiel POL&IS. Zudem wird die Bundeswehr in die Lehreraus- und -fortbildung eingebunden. Die Kooperation steht stark in der Kritik: sie versto├če gegen Schulgesetz, Kontroversit├Ątsgebot und die UN-Kinderschutzkonvention. Gewerkschaften, kirchliche Gruppen, Sch├╝ler und Lehrer wehren sich, erste Schulen haben sich zu "Schulen ohne Bundeswehr" erkl├Ąrt. Diese Kooperation dient der Akzeptanzbeschaffung f├╝r Kriegs┬şeins├Ątze und unterst├╝tzt den umfassenden und verst├Ąrkten Werbefeldzug der Bundes┬şwehr: sie ist auf Messen und in Arbeitsagenturen, mit Infotrucks auf Marktpl├Ątzen und Schulh├Âfen pr├Ąsent, wirbt mit Konzerten, Heeresausstellungen, ├Âffentlichen Gel├Âbnissen, Wettbewerben und Events Jugendliche.

  • Bedeutet die Bundeswehr-Schul-Kooperation eine einseitige Beeinflussung von Sch├╝lerInnen und ReferendarInnen in Fragen der Au├čen- und Sicherheitspolitik?

  • Ist dies der Versuch, Kinder und Jugendliche direkt oder indirekt f├╝r die Bundeswehr zu rekrutieren?

  • K├Ânnen sich Sch├╝lerInnen, Eltern und Lehrkr├Ąfte gegen eine Einflussnahme der Bundeswehr wehren?

  • Wie stehen die Parteien zur Bundeswehr an Schulen und der Militarisierung? Die Aufk├╝ndigung der Bundeswehrkooperation ist ein friedenspolischer Wahlpr├╝fstein der Kampagne.

  • Wozu dient der Werbefeldzug der Bundeswehr - was ist die politische Dimension angesichts der Aussetzung der Wehrpflicht und weltweiten Kriegseins├Ątzen wie in Afghanistan?

Neben allen Interessierten, sind besonders die direkt Betroffenen: Eltern, LehrerInnen, Sch├╝lerInnen und Studierende zum Vortrag mit anschlie├čender Diskussion eingeladen.

 Veranstalter in Mainz:
AStA Universit├Ąt Mainz, Deutsche Friedensgesellschaft ÔÇô Vereinigte Kriegsdienst┬şgegnerInnen (DFG-VK) Mainz, Linksw├Ąrts e.V.,
unterst├╝tzt von DIE LINKE.Mainz, solid Mainz.

Veranstalter in Worms: Arbeitskreis Militarisierung Worms: http://akmilworms.blogsport.de/

Flugblatt dazu als pdf

Die Veranstaltungen in dieser Reihe im ├ťberblick:

Details zu Veranstaltungsorten und Uhrzeiten: www.schulfrei-fuer-die-bundeswehr-rlp.de/termine.html

Ludwigshafen, Montag, 14. Februar 2011: Werben f├╝rs Sterben?

Worms, Dienstag, 15. Februar 2011: Werben f├╝rs Sterben?

Kusel, Mittwoch, 16. Februar 2011: Werben f├╝rs Sterben?

Mainz, Donnerstag, 17. Februar 2011: Werben f├╝rs Sterben?

Koblenz, Dienstag, 1. M├Ąrz: Werben f├╝rs Sterben?

Trier, Mittwoch, 2. M├Ąrz 2011: Werben f├╝rs Sterben?

Kastellaun, Dienstag, 15. M├Ąrz 2011: Friedensbildung statt Militarisierung

 

Letztes Update: 12.03.2011 20:42
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