Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Mainz

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Keine Kriegsvorbereitung durch EU-„Verteidigungsminister“

Am 1. und 2. März 2007 treffen sich in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden die EU-Verteidigungsminister auf Einladung von Bundesverteidigungsminister Jung. Bei diesem Treffen wird es um weitere Verabredungen für weltweite Kriegseinsätze sowie die weitere Aufrüstung und Militarisierung Europas gehen. Dieses Treffen ist Teil der Rolle, die die Bundesrepublik mittlerweile in diesem Prozess spielt.

Die Friedensbewegung und andere soziale Bewegungen – auch aus anderen Ländern – protestieren gegen dieses Kriegsvorbereitungstreffen.

  • Wir lehnen die in der EU-Verfassung vorgesehene forcierte AufrĂĽstung ab.
  • Die bereits arbeitende RĂĽstungsagentur muss aufgelöst werden.
  • Stopp der im Aufbau befindlichen EU-Battlegroups (Schlachtgruppen“).
  • Die weltweiten polizeilich-militärischen Einsätze der EU sind zu beenden.
  • Jede Form der offenen und verdeckten UnterstĂĽtzung fĂĽr die US-KriegsfĂĽhrung im Nahen Osten ist einzustellen.

Wir protestieren gegen die Absicht, EU-Interessen weltweit mit eigenen Armeen durchzusetzen.

Mit einer

Konferenz gegen die EU-Militarisierung

wollen wir zeitgleich am Donnerstag und Freitag, 1. und 2. März diskutieren:

  • In welchem Zusammenhang stehen EU-Verfassung und Militarisierung ?
  • Welche Rolle spielen die EU und der anstehende G8-Gipfel in Heiligendamm bei der Durchsetzung von Kapitalinteressen mit kriegerischen Mitteln ?
  • Mit welchen Strategien können wir der Rekrutierung von Menschen fĂĽr den Krieg entgegentreten ?
  • Wie kämpfen wir gemeinsam gegen soziale Ausgrenzung und militärischer Abschottung gegen FlĂĽchtlinge?
  • Wie verhindern wir von der EU gefĂĽhrte Militärinterventionen und Angriffskriege?

FĂĽr AbrĂĽstung statt Sozialabbau

Die Konferenz findet am Donnerstag, 1. März (14.00 – 18.00 Uhr) und Freitag, 2. März (von 9.00 – 14.00 Uhr) im Roncalli-Haus in Wiesbaden, Friedrichstraße 26 - 28 statt.

Der Aufruf wird unter anderem unterstĂĽtzt von:

attac Mainz, attac Wiebaden, DFG-VK Gruppe Mainz, DFG-VK Hessen, Frieden- und Zukunftswerkstatt, Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Weiter UnterstĂĽtzerInnen werden noch gesucht! 

Letztes Update: 03.11.2007 13:06
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