Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Mainz

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Veranst. Nukleare Kette, 28.4.2015

Das Nukleare Zeitalter – weltweite Bedrohung und kein Ende in Sicht?

Donnerstag, 16. Juli 2015, 20 Uhr,
Lomo-Bar, Am Ballplatz 2, MAINZ
Podiumsdiskussion mit Nina Eisenhardt, Ban All Nukes generation (BANg); Dr. rer. nat. Elke Koller, Internationaler Versöhnungsbund; Heike Raab, Staatssekretärin im Innenministerium Rheinland-Pfalz. Moderation: Daniela Engelhardt

Eine Folgeveranstaltung zur IPPNW-Ausstellung Hibakusha weltweit, die vom 19. März bis 1. Juni 2015 im Rathaus stattgefunden hat.   

 

IPPNW-Ausstellung Hibakusha weltweit

Rathaus Mainz 19. März bis 2. Juni 2015

Ă–ffnungszeiten:
Montag – Freitag: 8 bis 18 Uhr,  Samstag: 9 bis 14 Uhr
Sonn- und Feiertage: geschlossen

Veranstaltungen im Rahmenprogramm

Die Klage der Marshall Islands

Dienstag, 7. April  2015, 18 Uhr
Erbacher Hof,
Grebenstr. 24, MAINZ

Vortrag von Reiner Braun, Geschäftsführer von IALANA, Co-Präsident des International Peace Bureau (mit Erläuterungen zur Klage von Außenminister Tony de Brum an die 9 Atomwaffenstaaten beim Internationalen Gerichtshof)
Neu: Bericht von der Veranstaltung

Die Nukleare Kette: Hibakusha weltweit

Dienstag, 28. April 2015, 19 Uhr
Ratssaal, Rathaus, Jockel-Fuchs-Platz1, MAINZ

Vortrag von Dr. Alex Rosen, IPPNW-Vorstand, Berlin
Neu: Bericht von der Veranstaltung

Film: Unser Mut wird langen, nicht nur in Mutlangen

Donnerstag, 28. Mai 2015, 12 Uhr, Rathaus, Valencia-Zimmer, Jockel-Fuchs-Platz 1, MAINZ
Film (D 2015, 30 min) und Filmgespräch, anschl. Zeitzeugengespräch 

Flugblatt zur Ausstellung

Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki jähren sich 2015 zum 70. Mal. Als eine der schlimmsten nuklearen Katastrophen in der Geschichte haben sie die Welt nachhaltig erschüttert. Ihre Folgen sind bis heute zu spüren.

Im Japanischen werden die Überlebenden von Hiroshima und Nagaski „hibakusha“ (dt. „Explosionsopfer“) genannt. Seit den Atombombenversuchen des Kalten Krieges und besonders seit dem Atomunglück von Fukushima 2011 umfasst der Begriff weltweit von den Folgen der Atomenergie unmittelbar betroffene Menschen. Dabei drängt er diese nicht in eine Opferrolle, sondern betont, dass sie Überlebende sind und über ihr Schicksal berichten können. Viele der Betroffenen setzen sich heute für eine Welt frei von atomarer Bedrohung ein.

Heute steht die Welt noch immer am Rande eines atomaren Infernos, denn weltweit gibt es nach wie vor etwa 16.000 Atomwaffen, von denen um die 2.000 ständig in höchster Alarmbereitschaft gehalten werden. Die meisten dieser Waffen haben ein weitaus größeres Zerstörungspotential als jene Atomwaffen, die 1945 mehrere Hundert Tausend Menschen qualvoll sterben ließen.

Die IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War) – ein internationaler Verband von mehreren Tausend Medizinerinnen und Medizinern – sieht sich in der Pflicht, über die Zusammenhänge der zivilen und militärischen Atomindustrie und über die gesundheitlichen Gefahren von Radioaktivität aufzuklären. Vor diesem Hintergrund entstand die Ausstellung „Hibakusha weltweit“, die die Folgen der Nuklearen Kette für Menschen und Umwelt an 52 exemplarischen Orten aufzeigt.

Die Ausstellung zeigt die Gesundheits- und Umweltfolgen der „Nuklearen Kette“: vom Uranbergbau über die Urananreicherung, zivile Atomunglücke, Atomwaffentests, militärische Atomunfälle, Atombombenangriffe bis hin zu Atommüll und abgereicherter Uranmunition. Sie ist denen gewidmet, deren Leben durch die Atomindustrie beeinträchtigt wurden: den indigenen Völkern, deren Heimat durch Uranbergbau in atomare Wüsten verwandelt wurde, den „Downwindern“ von mehr als 2.000 Atomwaffentests, den Überlebenden der Atomwaffenangriffe von Hiroshima und Nagasaki sowie den Menschen, die durch radioaktiven Niederschlag von zivilen und militärischen Atomkatastrophen betroffen sind. Sie alle hätten ein besseres Leben, wenn man das Uran im Boden belassen hätte.

Veranstalter:

  • IPPNW -Deutsche Sektion der Internationalen Ă„rzte zur VerhĂĽtung des Atomkriegs, Ă„rzte in sozialer Verantwortung e.V.,
  • International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN)
  • Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“
  • Soka Gakkai International, Deutschland e.V.
  • Stadt Mainz
Letztes Update: 09.07.2015 17:28
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