Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Mainz

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A Allgemeines

1 Name und Sitz

  1. Der Verband fĂŒhrt den Namen: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen e.v.. Die Kurzform ist DFG-VK. Er hat seinen Sitz in Velbert und ist im Vereinsregister in Velbert eingetragen.
  2. Er ist Mitglied der War Resisters' International (Internationale der Kriegsdienstgegner - IdK) und Mitglied des Internationalen FriedensbĂŒros, Genf, sowie beobachtendes Mitglied des Sonderausschusses der nichtstaatlichen Organisationen bei der UNO fĂŒr AbrĂŒstung, Genf.

2 Zweck und Ziele

  1. Zweck des Verbandes ist die Förderung des Friedens und Rechtsgedankens in den zwischenstaatlichen Beziehungen und die Beseitigung jeglicher UnterdrĂŒckung. Er fördert die Ziele der Vereinten Nationen, den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit durch die friedliche Beilegung und Schlichtung aller internationalen Streitfragen unter Verzicht auf Gewaltanwendung und Androhung zu gewĂ€hrleisten (Art. 1 und 2 der Charta der UNO).
  2. Der Verband unterstĂŒtzt die BemĂŒhungen um die allgemeine, vollstĂ€ndige und kontrollierte AbrĂŒstung, auf dieser Grundlage die kollektive GewĂ€hrleistung der Sicherheit, die Überwindung des Kolonialismus, des Völker- und Rassenhasses in allen Erscheinungsformen und die gleichberechtigte internationale Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem, technisch-wissenschaftlichem, kulturellem und sozialem Gebiet.
  3. Er fördert daher die internationale und antimilitaristische Gesinnung und tritt ein fĂŒr die Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten fĂŒr alle, ohne Unterschied im Bezug auf Rasse, Geschlecht, Sprache, Religion, Weltanschauung oder sozialer Lage.
  4. Der Verband gewĂ€hrt Menschen, die Kriegsdienste verweigern Schutz und Hilfe. Er setzt sich ein fĂŒr die Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung als Menschenrecht.
  5. Der Verband bedient sich bei der ErfĂŒllung seiner Aufgaben ausschließlich der Mittel des gewaltlosen Kampfes und solcher Mittel, die nicht in Widerspruch zu den Menschenrechten stehen.

3 Verwendung der Mittel

  1. Der Verein ist selbstlos tÀtig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele.
  2. Mittel des Verbandes dĂŒrfen nur fĂŒr satzungsgemĂ€ĂŸe Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden.

4 Mitgliedschaft

  1. Mitglieder des Verbandes können juristische Personen sowie Frauen und MÀnner werden, die das 14. Lebensjahr vollendet haben.
  2. EigenstĂ€ndige Jugendgruppen, KDV-Initiativgruppen, Friedensinitiativen oder GesprĂ€chskreise können sich dem Verband in Form einer kooperativen Mitgliedschaft anschließen. Kooperative Mitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten wie Einzelmitglieder. Sie regeln ihre Arbeitsweise innerhalb des Gesamtverbandes selbstĂ€ndig.
    • Bei Aufnahme von kooperativen Mitgliedern bedarf es der Zustimmung der jeweiligen Organisationsebene:
    • Bei Aufnahme von örtlichen ZusammenschlĂŒssen muss die Basis bzw. Ortsgruppe zustimmen.
    • Bei der Aufnahme landesweiter ZusammenschlĂŒsse bedarf es der Zustimmung der LandesverbĂ€nde.
    • Bei der Aufnahme bundesweiter ZusammenschlĂŒsse bedarf es der Zustimmung des Bundesausschusses. Es ist die BestĂ€tigung des Bundeskongresses notwendig.
  3. Die Mitgliedschaft beginnt durch schriftliche BeitrittserklĂ€rung gegenĂŒber dem Verband.
  4. Jedes Mitglied verpflichtet sich zu folgender GrundsatzerklĂ€rung: Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstĂŒtzen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.

5 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
  2. Der Austritt muss unter Abgabe des Mitgliedsausweises gegenĂŒber dem Bundesverband erklĂ€rt werden. Er wird zum Ende des laufenden Vierteljahres wirksam. Gezahlte BeitrĂ€ge werden nicht zurĂŒckerstattet. Es gilt als AustrittserklĂ€rung, wenn ein Mitglied trotz entsprechender Erinnerungen mit seinen MitgliedsbeitrĂ€gen ĂŒber 12 Monaten in RĂŒckstand ist.
  3. Ausgeschlossen werden kann, wer gegen die Ziele und GrundsĂ€tze des Verbandes verstĂ¶ĂŸt oder dem Verband durch ein Verhalten Schaden zufĂŒgt. Über den Ausschluss
    1. von Gruppenmitgliedern entscheidet der zustÀndige Ortsverband, ersatzweise die Orts- und Basisgruppe,
    2. von sonstigen Mitgliedern entscheidet der zustÀndige Landesverband,
    3. Wenn kein Landesverband zustÀndig ist und in dringlichen FÀllen entscheidet der BundessprecherInnenkreis. Das Mitglied ist vor einem Ausschluss von einem Ausschlussantrag zu informieren. Es ist ihm Gelegenheit zu geben, von dem entscheidenden Gremium gehört zu werden.
    4. Gegen die Entscheidung des Ortsverbandes bzw. der Orts- oder Basisgruppe kann das Mitglied die Entscheidung des Landesverbandes beantragen. Gegen die Entscheidung des Landesverbandes oder BundessprecherInnenkreises kann das betroffene Mitglied eine Entscheidung des Bundesausschusses beantragen. Dessen Entscheidung ist endgĂŒltig.

6 BeitrÀge

  1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den vom Verband festgesetzten regelmĂ€ĂŸigen Mitgliedsbeitrag zu zahlen. In sozialen HĂ€rtefĂ€llen ist eine zeitlich begrenzte Beitragsbefreiung auf Antrag zu gewĂ€hren.
  2. Über die Beitragshöhe, Beitragsstaffelung und Beitragsverteilung auf die Gliederungen des Verbandes entscheidet der Bundeskongress.

Letztes Update: 03.11.2007 13:06
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