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Was tun mit dem Fragebogen? Auf diese Frage, die sich seit Beginn des Jahres 2026 Tausende junge Menschen stellen, gibt dieser etwas andere antimilitaristische Ratgeber praktische Antworten. Er erweitert die herkömmliche Kriegsdienstverweigerungsberatung, die sich allein auf die staatliche Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung nach Artikel 4/3 Grundgesetz bezieht, um die Erörterung grundsätzlicher Fragen.
Die IDK versteht unter Kriegsdienstverweigerung mehr als nur das Stellen eines Antrags auf staatliche Anerkennung einer unter allen Umständen berechtigten persönlichen Entscheidung: Kriegsdienstverweigerung bedeutet nicht nur, den Dienst in der Bundeswehr zu verweigern, sondern auch, sich allen Pflichten zu entziehen, die der sogenannten „Kriegstüchtigkeit“ dienen. Das fängt an mit der Verweigerung der „Wehrerfassung“ und der Musterung und geht in letzter Konsequenz bis hin zur totalen Kriegsdienstverweigerung, bei der jede Zusammenarbeit mit dem Zwangsdienstsystem verweigert wird.
Darüber hinaus lenkt der Ratgeber den kritischen Blick auf Kriegsdienste, die im Alltag von uns verlangt werden: in Betrieben, in Schulen, an Universitäten, im Gesundheitswesen etc. Auch dort zwingt der wachsende Einfluss militärischer Logik dazu, eine Entscheidung zu treffen: Mitmachen oder verweigern?
Unabhängig davon gibt die IDK mit dieser Broschüre allen Rat und Hilfe, die auf die eine oder andere Art und Weise den Dienst in der Bundeswehr verweigern wollen: sowohl denen, die als Zivilist*innen mit ihrer Einberufung rechnen müssen, als auch denen, die als Soldaten und Soldatinnen oder als Reservist*innen Militärdienst leisten.
Aus welchen Gründen und auf welchem Weg auch immer: Wer nicht zum Bund will, findet in dieser Broschüre jede Menge praktischer Tipps, Adressen und Argumentationshilfen.
IDK-Schriftenreihe Nr. 15 IDK-Verlag Berlin 2026 ISBN 978-3-9824246-4-4 56 Seiten, 5.- EUR zzgl. Versandkosten Zu beziehen über den Buchhandel oder direkt bei der IDK auf www.idk-info.net.
Erhältlich an Infoständen und bei Veranstaltungen der DFG-VK Mainz-Wiesbaden