Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Mainz-Wiesbaden

Mainz gratuliert (verspätet) Rudolf Rocker zum 150. Geburtstag

MAINZ, Samstag, 8. Juni 2024

15 Uhr, Johannes-Gutenberg-Universität, Alte Mensa, Linke Aula, Johann-Joachim-Becher–Weg 5 

  • 15 Uhr: Grußwort des Rudolf-Rocker-Instituts e.V.
  • 15:30 Uhr: Dr. Jerome Warren: Rocker, sein Leben und Wirken
  • 16 Uhr: Dr. Antje Schrupp: Feminismus und Anarchismus im frühen 20. Jahrhundert
  • 16:15 Uhr: Prof. Marcelo Vieta: Rocker and Worker Self-Management
  • 16:30 Uhr: Philip Rocker: Memories of My Grandfather
  • 17 Uhr: Schlusswort

Im Anschluss:

18 Uhr: Emmelie Öden: Eine Rudolf-Rocker-Stadtführung durch Mainz (ab Gutenbergdenkmal, Gutenbergplatz)

Der Buchbinder, Schriftsteller sowie international bekannte Theoretiker und Praktiker des Anarcho-Syndikalismus Rudolf Rocker verbrachte knapp die ersten 20 Jahre seines Lebens in der Stadt Mainz, bevor er aus politischen Gründen fliehen musste. Anlässlich seines 150. Geburtstags hat sich ein engagierter Kreis Privatpersonen und Aktivist:innen zusammengetan, um Rocker wieder in seiner Heimatstadt Mainz bekannt zu machen. Deswegen findet am 8. Juni 2024 an der Johannes-Gutenberg-Universität eine Veranstaltung zu Rockers Leben, Wirken und seiner Bedeutung für die Stadt Mainz statt. Als Ehrengast wird Philip Rocker, Rudolf Rockers Enkel, zu Gast sein.

Anmeldung: tinyurl.com/Rocker150

Erste Veranstaltung des 2024 gegründeten
Rudolf-Rocker-Instituts e.V. , rudolf-rocker.net

unterstützt von

  • Freie Arbeiter*innen-Union (FAU) Frankfurt
  • Institut für Syndikalismusforschung
  • DFG-VK Mainz-Wiesbaden

Einladung zur Veranstaltung in deutscher Sprache als pdf

Einladung zur Veranstaltung in englischer Sprache als pdf


Broschüre zum Rudolf-Rocker-Rundgang:

Emmelie Öden: Proletarisches Mainz. Der Rudolf Rocker-Stadtführer. Edition Syfo #8, Mainz 2017, 32 Seiten, 2,50€

Rudolf Rocker, der bedeutende Theoretiker und unermüdliche Praktiker des internationalen Anarcho-Syndikalismus, ist ein Sohn der Stadt Mainz. Aufgewachsen in einer Handwerkerfamilie wandte er sich früh der Sozialdemokratie zu. Durch die Bewegung der Unabhängigen gelangte er bald an anarchistische Ideen und gehört damit wohl zu den ersten Anarchisten in Mainz. Dieser Stadtführer zeigt in zehn Stationen Orte, die ihn beeinflussten und Wirkungsstätten seiner frühen Agitationsarbeit.


 

Letztes Update: 02.06.2024, 16:54 Uhr