Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Mainz-Wiesbaden

Gedenken

an den Abwurf der US-Atombombe

am 6. August 1945 auf HIROSHIMA

Ein Akt der Unmenschlichkeit und des Grauens!

Die Überlebenden mahnen:
Nie wieder Hiroshima, nie wieder Nagasaki!

MAINZ, Donnerstag, 6. August 2026

17 Uhr Gutenbergplatz vor dem Theater

Pax Christi lädt ein, zuvor zu einer Andacht um 16 Uhr in St. Christoph, Christofsstraße, zu kommen.

Flugblatt zur Veranstaltung im pdf-Format.

Am 6. und 9. August 1945 haben die USA jeweils eine Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten sofort, bis zum Ende des Jahres starben mehr als 200.000.

Diese verheerenden Atombombenabwürfe jähren sich nun zum 81. Mal.

Einladungsflugblatt als pdf (Din A 5

Seit dem Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen, der 2021 in Kraft trat, sind Atomwaffen rechtlich mehr geächtet denn je.

Doch gleichzeitig ist heute die Atomkriegsgefahr höher als jemals zuvor seit 1945.

Im Juni warnte dass Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI in seinem Jahresbericht vor einem atomaren Wettrüsten. Die neun konkurrierenden Nuklearmächte investieren hunderte Milliarden Dol­lar in Modernisierung und Ausweitung ihrer Atomwaffenarsenale. Weitere Staa­ten streben nach Atomwaffen.

Verträge zur Begrenzung atomarer Rüstung wurden gekündigt oder werden nicht verlängert. Wir erleben gerade den Zusammenbruch der nuklearen Rüstungskon­trolle

Atomwaffenstaaten setzen Atomwaffen zunehmend als Instrumente nationaler Machtpolitik ein und drohen mit ihrem Einsatz. Im Jahr 2026 führen die Atom­waffenmächte Russland, USA und Israel völkerrechtswidrige Angriffskriege. Gleichzeitig wenden sie sich offen gegen Völkerrecht und den Gedanken friedli­cher Kooperation. Stattdessen praktizieren sie das brutale Recht des Stärkeren.

Die Gefahr eines Atomkrieges– auch aus Versehen – steigt immer weiter.

Auch Deutschland beteiligt sich mit der nuklearen Teilhabe an der atomaren Rüstung. Inzwischen wird sogar über eine nukleare Kooperation mit Frankreich und selbst über die Beschaffung eigener Atomwaffen debattiert. All das steht in klarem Widerspruch zu den Zielen des Atomwaffen-Nichtverbreitungsvertrages, den Deutschland vor 50 Jahren unterzeichnet hat!

Massenvernichtungswaffen verletzen die Bestimmungen und Ziele des Völker­rechts. Und sie bedrohen uns alle. Daher lehnen wir den blinden Glauben an die „nukleare Abschreckung“ ab und unterstützen den UN-Atomwaffenverbotsver­trag.

Wir erinnern an das Schicksal der Hibakusha (= Überlebende) von Hiroshima und Nagasaki und aller Menschen, die unter den humanitären Folgen der mehr als 2.000 Atomtests weltweit leiden.

 

Wir fordern die Bundesregierung auf:

  • sich eindeutig zum Ziel einer atomwaffenfreien Welt und zur Ächtung aller Massenvernichtungswaffen zu bekennen: Ein Atomkrieg kann nicht gewonnen und darf niemals geführt werden

  • die Aushandlung neuer Abkommen für nukleare Risikobegrenzung und Abrüstung zum Kern ihrer Rüstungskontrollpolitik zu machen

  • die nukleare Teilhabe Deutschlands zu beenden und den Abzug der US-Atombomben aus Büchel zu veranlassen

  • dem Beispiel von mehr als 70 Staaten weltweit zu folgen und den UN Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen und zu ratifizieren

Wir gedenken der Atombombenopfer und mahnen zu einer atomwaffenfreien Welt!

 

Es laden ein:

  • Cityseelsorge Mainz
  • Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Mainz-Wiesbaden
  • DKP Mainz
  • ICAN
  • Internationaler Versöhnungsbund Regionalgruppe Mainz
  • IPPNW Regionalgruppe Mainz-Wiesbaden
  • Linkswärts e.V.
  • Omas gegen Rechts
  • Pax Christi Rhein-Main
Letztes Update: 13.07.2026, 23:22 Uhr